1/06/2015

Berlin Reisebericht I

Berlin. Oha.
Es gibt viel zu erzÀhlen.
Also ich bin erstmal sehr frĂŒh aufgestanden, kam dann aber erstaunlich gut aus dem Bett. Am Vortag hatte ich schon meine Sachen gepackt, auch mit dem GefĂŒhl, nichts Wichtiges vergessen zu haben. Dann ging es ab zum DĂŒsseldorfer Bahnhof. Ich hatte mir vorher schon im Internet die Reihenfolge (Check In, Passkontrolle, Boarding,...) rausgesucht und per Online Check- In schon eingecheckt, war aber trotzdem sehr aufgeregt. Es ging alles aber eigentlich sehr reibungslos und einfach, weil ja ĂŒberall Schilder hĂ€ngen. Außerdem habe ich andrer Leute beobachtet und bin ihnen nachgegangen, wenn ich nicht mehr weiter wusste. Ich hatte das alles langwieriger und komplizierter in Erinnerung, aber es ging total. Auch wurde mein Pass nicht kontrolliert, was mich auch wunderte. Wahrscheinlich ist das bei Inland- Reisen einfach ĂŒberflĂŒssig. Der Flughafen hatte eigentlich freies Wi- Fi, dafĂŒr musste man sich aber lang und breit irgendwo einloggen, was mir dann doch zu blöd war.
Per Online Check- In hatte ich mir schon einen schönen Fensterplatz ausgesucht und klebte wÀhrend des Fluges am Fenster. Der Flug war schön, da man den Sonnenaufgang beobachten konnte und von oben auf eine Wolkendecke geblickt hat. Ich habe dort schon ein paar Fotos gemacht:


Das war, glaube ich, beim Start. man kann nicht wirklich viel erkennen.

Als der Flieger hochgeflogen ist hatte man eine tolle Sicht auf die StÀdte in der Nacht

Einfach atemberaubend !

Da fing die Sonne an, aufzugehen- sieht sehr schön aus


Mein Lieblingsbild aus dem Flieger- der Sonnenaufgang toll aufgenommen !

Beim Landen- die Sonne war derweil ganz aufgegangen

Der Flug ging sehr schnell, schon waren wir in Berlin.
Der Flughafen Tegel war kleiner, als ich ihn mir vorgestellt hatte und aus dem Flieger ging es schnell raus. Schon stand ich alleine draußen und dachte so "Ehm, und jetzt ?". ich bin dann erstmal die Straße vom Flughafen weg entlanggelaufen. Laut der Straßenschilder ging ich in Richtung Wedding, naja schon mal grob in die Richtung Berlin Mitte. Ich kam auch immer an Haltestellen vorbei, bin dann nach einer Weile gehen in einen Bus eingestiegen und habe mir ein Tagesticket geholt. Es gibt in Berlin zum GlĂŒck viele Haltestellen und Touristen Infos mit Karten, sodass man eigentlich gut weiterkommt. Im Bus muss man sich das Geld aus sonem BehĂ€lter nehmen. Der Busfahrer war sehr freundlich. von wegen, pampige Berliner Art. Im Bus habe ich aus dem Fenster gestarrt und mir einen ersten Eindruck von der Hauptstadt gemacht. Der Bus fuhr an solchen "Kolonien" vorbei, irgendtwie eingezĂ€unter GrundstĂŒcke mit vielen HĂ€usern oder so. Ganz verstanden habe ich es nicht. Es lag viel MĂŒll rum, teilweise noch von Silvester. Beim hauptbahnhof bin ich dann ausgestiegen, weil der ja scvhon eher zental in Berlin liegt. Von da bin ich dann weiter in Richtung Innenstadt gelaufen. FĂŒr einen Sonntagmorgen war extrem viel los. Seit morgens um ca 4 Uhr hatte ich nichts gegessen, also habe ich mir in einem Cafe 3 (ganz Berliner Art) "Schrippen" geholt. Auch die Bedienung war nett. Ich bekam irgendwie als Werbegeschenk noch eine Tasse dazu. Nett. 
IVon da bin ich dann einfach in Richtung des fernsehturms gelaufen, weil ich da als erstes hin wollte. Ich bin stĂ€ndig irgendtwo abgebogen und ich hatte das GefrĂŒhl, dass der Fernsehturm immer hinter HĂ€usern verschwindet und dann plötzlich wo anders ist. Auf dem Weg dahin habe ich so eine Kirche oder so gesehen. Sah interessant aus. 


Dann hatte ich den Fersehturm endlich gefunden. und damit auch den Alexanderplatz.

Der untere Teil

Der Fernsehturm ist schon groß

Der ganze Fersehturm- ein tolles Foto

Dann habe ich natĂŒrlich auch das gesehen, was mindestens genauso zum Berliner Stadtbild gehört wie der Fernsehturm- Hipster. Man hat natĂŒrlich schon Fotos gesehn, aber da dachte ich mir mehr so "Naja, die eine HĂ€lfte ist aus Modemagazinen und die andere HĂ€lfte gestellt". Oder so. Aber hier waren sie tatsĂ€chlich. Leute mit BĂ€rten, Brillen und Jutebeuteln. In teuren Cafes und auf alten FahrrĂ€dern. Mit Röhrenjeans und Zigaretten. Stark. 
Irgendwie bin ich aber nur im Kreis gelaufen und kam nicht voran, außerdem frohen beine unbehandschuhten HĂ€nde ab. Also habe ich mich in ein warmes (Hipster-) Cafe mit freiem WLAN gesetzt, mir einen Cookie bestellt und auf meinem Handy ein Navi installiert. 
Mit einem Navi und einer Busfahrkarte kommt man eigentlich ziemlich schnell dahin, wo man will, weil stÀndig Bussse fahren. Die BusplÀne habe ich irgendtwie nicht lesen können- aber das muss man auch nicht. man guckt einfach, dass der Bus in die richtige Richtung fÀhrt und wenn man abbiegen muss oder so, einfach aussteigen. Damit kommt man ziemlich weit.
Also habe ich mich mit meinem Handynavi erst mal zu meiner Jugendherberge lotsen lassen. Dabei bin ich an einem coolen Ritter Sport Laden vorbei gekommen, wo man unter anderem seine eigene Schokolade kreiren konnte.


Ich habe mir nur ein bunten Schoko- Mix geholt
Auch bin ich ĂŒber die KurfĂŒrsten Straße gegangen. Ich dachte, da wĂ€re """arbeitstechnisch""" mehr los, aber dem war nicht so. einige MĂ€dchen liefen schon etwas freizĂŒgig rum, aber insgesamt habe ich das oft in Berlin gesehen und man kann sich ein "nuttenhaftiges" Outfit auch gut einbilden. Es war aber schon etwas gruselig dort. An der einen Seite befand sich ein Erotik- laden und an der Straße gab es mehrere Bars mit bunt blinkendern Schildern. Außerdem sah ich ein Massagestudio, auf dessen Fenster ein großes Schild "KEINE EROTIK!" hing. Hm.
Die Jugendherberge war ok und hatte auch freies WLAN. Ich checkte ein, legte ein paar Sachen ab und ging weiter auf Sightseeing- Tour.
~Der Rest kommt in den folgenden Reiseberichten- sonst wird das hier wirklich zu lang.

Achso, noch etwas: Ich habe mir mal im "WeihnachtssĂŒĂŸigkeiten- Schlussverkauf" diese Schokoautos geholt, die ich nach Japan mitnehmen will. Jeden Monat, den ich geschafft habe, esse ich ein Auto. Schokolade hĂ€lt sich ja.

5 Monate- 5 Autos




Karo

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