1/14/2015

Pfadilager, Fahrradschloss und Jutebeutel

So, hier kommt endlich der nĂ€chste Post. Am Donnerstag habe ich fĂŒr ein Pfadfinderlager am Wochenende meine Sachen gepackt. Irgendwie brauche ich einen Rucksack mit mehr FĂ€chern, weil eine Ordnung in einem Rucksack, sodass man alles wiederfindet, echt gut wĂ€re. Am Freitag bin ich dann zum Bahnhof gerannt, weil wir uns da zum Lager treffen. Ich dachte, ich wĂ€re viel zu spĂ€t, war aber eine Viertelstunde frĂŒher da.Aber erstmal total Sorgen machen. Typisch ich. Das Lager war auf Bundesebene, glaube ich, jedenfalls waren viele verschiedene StĂ€mme aus unterschiedlichen Regionen aus der NĂ€he und ich habe verschiedene Leute oberflĂ€chlich kennengelernt. Aus meinem Stamm war ich das einzige MĂ€dchen, was ich gut fand. Ich bin alleine rumgelaufen, man lernt aber alleine sehr schnell andere Leute kennen, mit denen man sich gut unterhalten kann, viel schneller, als wenn man zu zweit oder zu noch mehreren unterwegs ist. Das Wetter war eher mittelprĂ€chtig. Es war regnerisch und kalt, was an sich ja nicht so schlimm war. Wenn aber Tausend Leute den ganzen Tag lang auf einem nassen Rasen rumlaufen, ist der dann eher eine SchlammflĂ€che als Rasen. Mann war extrem schnell vollgematscht, weil der Schlamm sich auch unglaublich schnell ĂŒberall verteilte.Auch der Regen war nicht so angenehm, weil mein Rucksack halb durchnĂ€sst war, einschließlich Teile des Schlafsacks und Schlafanzuges. Auch die KĂ€lte machte zu schaffen. Zwischendurch hatte ich das GefĂŒhl, meine Finger oder FĂŒĂŸe fallen ab. So viel zum Wetter.
Es gab extrem gutes und viel Essen, was ich von Lagern nicht wirklich gewohnt bin. Man konnte sich beim essen so oft und so viel nachnehmen, wie man wollte und war danach satt. Außerdem war das Essen sehr lecker. Das fand ich extrem gut und hat den Komfort schon sehr erhöht.
Am Samstag gab es Workshops, am Liebsten wĂ€re ich zu allen gegangen, es hörten sich jedenfalls fast alle sehr vielversprechend an. Es gab Koch-, Bastel-, Medien- und Sportworshops. ich war beim Cakepop machen, Hipster- Jutebeutel anmalen und Ohrringe machen. Diese Workshop jedenfalls waren sehr cool und haben Spaß gemacht.

Ohrringe aus Coca Cola Kronkorken- na wenn ich mich traue, die anzuziehen...

Die Jutebeutel Vorderseite- sehr niedlich, finde ich

Das "Markenzeichen" auf der Innenseite der Tasche

Die Hinterseite... etwas einfacher, aber hĂŒbsch.

Die Taschen muss ich noch bĂŒgeln, damit sie die Farbe festigt. Dann will ich da ein paar Buttons und Schleifen daran machen, um sie aufzupimpen.
Es gab auch einen Vegan- Kochen Workshop. Es kam mir aber eher so nach dem Motto "Wir wollen tolerant und aufgeklÀrt wirken, also kochen wir vegan, aber eigentlich kann das doch nur dumm und ungesund sein"
Das war das Lager.
Am Montag bin ich, wie immer, mit dem Rad zur Schule gefahren. Als ich mit meiner Freundin nach Hause fahren wollte, habe ich meinen SchlĂŒssel verbogen. Das Schloss hatte schon vorher mehrmals geklemmt. Weil meine Freundin nach der Schule zu mir kommen wollte, haben wir ihren Fahrradkorb abgemacht und ich bin auf ihrem GepĂ€cktrĂ€ger mitgefahren. Ich musste oft zwischendurch absteigen und es war sehr aufregend, aber auch sehr lustig. Zu Hause haben wir Hausaufgaben gemacht und gezockt.
Heute habe ich das Schloss dann doch abbekommen und mitsamt SchlĂŒssel weggeworfen, weil es echt nichts mehr taugt.
Heute dann sind erst mal morgens zwei Stunden ausgefallen, sodass ich jetzt Zeit habe, jetzt zu bloggen. Eine Bekannte von mir ist immer böse, wenn ich den Pausen Vokabeln lerne. Man muss sich aber halt anstrengen.



Karo

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